Argumentationstraining gegen Stammtischparolen Kunst und Kultur

Am 12. und 13. Juni 2009 fand dieses Seminar statt – ein Projekt der KUPFakademie, gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung. Dabei wurde ein bewährtes Modell der politischen Erwachsenenbildung auf das Feld der Kunst adaptiert. Es geht um Zivilcourage im Alltag, um eine verbesserte demokratische Kultur.

Weitere Projektinformation

Leitung gemeinsam mit Mag.a Sabine Sölkner. 

„Das kann ja jeder!”, „Wen soll denn das interessieren?”, „Was ist denn daran Kunst?”, „Ferkeleien werden auch noch subventioniert”. Wer kennt sie nicht, die Sprüche und Parolen, die uns unvermutet begegnen, wenn es um Kunst und Kultur geht? Was ist ihnen entgegenzusetzen? Wieso fallen uns die besten Argumente meistens erst hinterher ein? Zeitgenössische Kunst- und Kulturproduktion stößt nicht nur am Stammtisch, sondern auch in anderen Alltagssituationen auf Polemik und Ablehnung. Das gilt besonders dann, wenn Kunst und Kultur sich von der Herstellung/Produktion konkreter verwertbarer Produkte oder unterhaltendem Veranstalten gelöst hat und sich als Bearbeiterin gesellschaftlicher Oberflächen und gesellschaftspolitisch-kritisch verortet. Dieses Argumentationstraining hilft schwierige Gesprächsituationen zu analysieren und ermutigt zu engagiertem Handeln. Ziel ist Stärkung der TeilnehmerInnen in inhaltlicher, psychologischer und rhetorischer Hinsicht.

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